Schafgarbe

Achillea millefolium

Die Schafgarbe wird auch „Soldatenkraut“ genannt. Angeblich wussten bereits die alten Griechen über die wundheilende Wirkung der Pflanze bescheid. Sie wurde direkt am Schlachtfeld zur Heilung von Kampfwunden verwendet.

Heute können wir uns diese Wirkung bei Insektenstichen und auch bei Verbrennungen zunutze machen, indem wir einige Blätter der Schafgarbe sammeln, zwischen den Fingern zerreiben und direkt auf die betroffene Hautstelle halten. Dies lindert den Schmerz und wirkt zugleich desinfizierend und wundheilend.

Außerdem ist die Pflanze das Frauenkraut schlechthin und als Allheilmittel vergleichbar mit der Kamille. Wegen ihrer guten Eigenschaften soll die Schafgarbe in keiner Tee-Mischung fehlen (bei Durchfall, Magenschwäche, Bauchschmerzen, Regelstörungen, Blasenschwäche, Krampfadern).

Küche:
Die jungen, klein geschnittenen Blätter der Schafgarbe sind eine delikate Zugabe bei Salaten und Aufstrichen. Auch als Suppen- oder Soßengewürz eignet sie sich ideal. Denn als Gewürz verbessert sie die Verdaulichkeit von fetten Fleischspeisen.

Eigenschaften:
entzündungshemmend, anregend, antiseptisch, krampflösend, harntreibend, blähungswidrig, verdauungsfördernd, menstruationsregelnd, blutreinigend

Quelle:  Inhalt teilweise aus „Die Kräuter in meinem Garten“, S. Hirsch & F. Grünberger, Freya-Verlag

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